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Verleger machen kein Angebot Die heutige dritte Verhandlungsrunde zwischen den Gewerkschaften DJV und ver.di mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) in Berlin wurde am Nachmittag ohne Ergebnis beendet. Die Verleger haben auch in der dritten Tarifrunde kein Angebot unterbreitet, sondern in Sondierungsgesprächen einen Tarifabschluss bis Mitte 2010 gefordert, der deutlich unter der Inflationsrate bleiben sollte.
„Es ist enttäuschend, dass die Zeitschriftenverleger den rund 9.000 Zeitschriftenredakteurinnen und -redakteuren keinen Gehaltszuwachs zubilligen wollen“, kritisierte DJV-Verhandlungsführer Hubert Engeroff. „Ein Vorschlag deutlich unterhalb der Teuerungsrate ist für uns nicht verhandlungsfähig“, erklärte Engeroff. „Nach Jahren der Tarifzurückhaltung im Zeitschriftenbereich haben die Kolleginnen und Kollegen einen berechtigten Anspruch auf einen spürbaren Einkommenszuwachs.“ Es sei unverständlich, dass der VDZ einerseits sein Interesse an einem schnellen Gehaltsabschluss betone, andererseits bis heute nicht in der Lage sei, ein Tarifangebot vorzulegen. „Eine solche Hängepartie geht zu Lasten der Kolleginnen und Kollegen in den Redaktionen, von denen die Verleger gleichzeitig immer mehr Leistung und neue Produktideen fordern“, sagte Engeroff. Der VDZ sah sich außerstande, einen neuen Verhandlungstermin vorzuschlagen. Quelle: www.offenes-presseportal.de |