Sonntag, 20. Mai 2012
 
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 Kaum eine Auseinandersetzung zwischen Medienunternehmen hat so viel Wirbel ausgelöst wie der Streit zwischen Zeitungen und öffentlich-rechtlichen Sendern über die Digitalangebote von ARD und ZDF. Mehrere Zeitungsverlage hatten eine Klage eingereicht, um der Tagesschau gerichtlich ihre Apps verbieten zu lassen. Jetzt könnte ein Ende des Streits in Sicht sein. Grund ist ein Papier, das die Grenzen der digitalen Information für die Zeitungen und die Sender festzuschreiben versucht.

 

Danach soll die Lokalberichterstattung die Domäne der Zeitungen bleiben. ARD und ZDF würden sich ferner verpflichten, keine reinen Textangebote mehr zu veröffentlichen. Im Klartext: Bewegtbilder und Hörfunk gehören auf die Seiten der Sender, Text- und Bildstrecken in die Online-Auftritte der Zeitungen. Mit dem Papier dürften sich die ARD-Intendanten Anfang Februar befassen. Dann wird sich zeigen, ob das Kriegsbeil begraben wird.

Quelle: www.djv.de

 
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